Fahrzeugbegleitung 2026

Polizei, Deutsche Bahn, Bundespolizei und der Verein „Up to you!“  bilden 6 Jugendliche der Gesamtschule Quelle zu Schulwegbegleitern aus  – Konfliktlösung in Augenhöhe erwünscht-

Am Dienstag, 30.04.2026, war es so weit, die Urkunden für die erfolgreiche Ausbildung als Fahrzeugbegleiter/-in konnten ausgeteilt werden.

Die Schülerinnen Elmedina Becirovic, Alisa Schreiner, Joelina Esdar, Käthe Charlotte Hildebrandt, Laura Hinck und Ira Kolic haben am 4.03. und 5.03 an der Ausbildung zu Schulwegbegleitern teilgenommen, die Christina Pörtner und Stefanie Nolte (up to you-Verein), Hauptkommissar Kai-Jörn Rosin (Polizei Bielefeld), Nancy Gericke und Andreas Lüke (Bundes- und Bahnpolizei), Dilara Cevic (DB Sicherheit) durchgeführt wurden. Frau Manske (GSQ) hat die Ausbildung organisiert und begleitet.

Ziel dieser Ausbildung ist es, die Jugendlichen darauf vorzubereiten, im Schulbus für ein respektvolles und sicheres Miteinander zu sorgen und in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.

Im Mittelpunkt stand zunächst ein intensives Deeskalationstraining. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie Konflikte überhaupt entstehen, wie man frühzeitig Warnsignale erkennt und wie man durch ruhiges und überlegtes Verhalten eine Eskalation vermeiden kann.

Eng damit verbunden war das Training zur Gesprächsführung. Die Teilnehmenden lernten, wie sie andere respektvoll ansprechen, klare Botschaften formulieren und dabei höflich, aber bestimmt auftreten. Auch Körpersprache und Stimme spielten eine große Rolle, da diese entscheidend dazu beitragen, wie eine Situation wahrgenommen wird.

Ein besonders wichtiger Teil der Ausbildung war der rechtliche Rahmen. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich damit auseinander, was sie in ihrer Rolle als Fahrzeugbegleiterinnen und Fahrzeugbegleiter dürfen – und wo klare Grenzen liegen.

Darauf aufbauend erarbeiteten die Jugendlichen konkrete Handlungsschritte für typische Situationen, etwa wenn jemand sich nicht an die Regeln im Bus hält. Dazu gehörten klare Abläufe wie: Situation beobachten, ruhig ansprechen, Regeln erklären, bei Bedarf Unterstützung holen und sich selbst nicht in Gefahr bringen.

Zum Abschluss wurden verschiedene Gruppenspiele und Rollenspiele durchgeführt. Dabei konnten die Teilnehmenden typische Szenen aus dem Busalltag nachstellen, wie Streitigkeiten, Regelverstöße oder provozierendes Verhalten. Diese Übungen halfen ihnen, das Gelernte praktisch anzuwenden und Sicherheit im Auftreten zu gewinnen.

Insgesamt hat die Ausbildung die Schülerinnen nicht nur auf ihre Rolle als Fahrzeugbegleiter vorbereitet, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr Selbstvertrauen gestärkt.

Herzlichen Glückwunsch!